Eulen aus Irland

eulenprint

Köln bekommt in diesem Jahr seine eigene Primark-Filiale! Das ist schon seit 2012 bekannt, aber noch ist die Neumarktgalerie eine Riesenbaustelle.

Weil ich endlich mal wissen wollte, warum so ein Hype um diese irische Modekette gemacht wird, habe ich mir neulich die Saarbrücker Filiale angeschaut. Und war erschlagen! Drei Etagen vollgestopft mit Klamotten, Taschen, Billigschmuck.

Die Kauf-Atmosphäre, nun ja, durchwachsen. Das Licht ist neonhell und es riecht nach Kunststoff. Nicht so penetrant wie bei ähnlichen Low-Budget-Marken, aber schon so stark, dass man bereits genau weiß: was ich da auf meine Haut lasse, kann nicht wirklich gesund sein.

Die Sachen sind fast unverschämt günstig: 2,50 Euro für ein Top, 4 für einen Schal, 5 für eine Handtasche. Dabei rühmt sich Primark mit dem Slogan „Ethical Trading“. Will heißen: Es geht mal wieder um die berühmte Nachhaltigkeit. Man übernimmt Verantwortung für die Arbeiter(innen) in den Fabriken in Bangladesh, existenzsichere Löhne, Co2-Verminderung, etc.

Wie das alles bei den niedrigen Preisen funktionieren soll, müsste man Primark wohl mal genauer fragen. So muss jeder mit sich selbst aushandeln, ob er zuschlägt. In Köln dürften andere Bekleidungsketten durchaus vor dem irischen Riesen zittern. Spannend wird aber auch die Frage sein, wie sich das Umfeld rund um die zuletzt nur noch von Leerstand geprägte Neumarktgalerie weiter entwickelt.

Ich habe mir bei Primark in Saarbrücken ein dunkelblaues Tuch mit Eulenprint gegönnt. Quasi ein Einstiegskauf zum Test. Mal sehen, was es im Alltag taugt.

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